Steg am Weiher abgerissen
Der alte Steg der Paddelbote war zum Teil morsch und konnte für den Publikumsverkehr nicht mehr freigegeben werden. Der Ortsverband Alsdorf nahm sich dem Problem an und entfernte den unschönen Teil.
Zur heutigen Ausbildung des Ortsverbandes Alsdorf stand der Abriss des alten Stegs der Paddelbote an. An diesem hatte der Zahn der Zeit genagt und ein sicherer Zugang war für Besucher nicht mehr gewährleistet. Aufgrund eines weiteren Steges kann der Verleih weiter betrieben werden, weswegen der marode Teil entfernt werden sollte.
Der angesetzte Steg hatte eine Länge von ca. 20m mit neun angesetzten Querstegen von ca. 2m Länge, die einen einfachen Zugang zu den Paddelboten ermöglichten. Er bestand aus einer Holzkonstruktion, die mit Planken belegt war, wobei der Steg auf 4m langen Stützfeilern ruhte, die tief in den Boden eingelassen sind. Bei der Besichtigung vor Ort zeigte sich, dass große Teile marode sind, aber die Konstruktion in sich noch eine große Stabilität hat. Eigentümer der Anlage ist die Stadt Alsdorf, die diese unschöne Stelle gerne entfernen wollte. Bereits vor zwei Jahren hat der Ortsverband Alsdorf einen Steg nur 20m entfernt abgerissen, der früher als Begrenzung des Freibades diente. Aus diesem Grund trat die Stadt an den Ortsverband heran, wobei dieser im Rahmen einer Übung gute Verwendung für diesen Aufgabenbereich hatte.
Der Ortsverband begann die Übung mit 10 Helfern, die zuerst versuchten die Querstege zu entfernen. Dabei wurden die Balken zum Hauptsteg mit Handsägen und Äxten durchtrennt und danach vom Boot und mit Seilen von den Pfeilern gezogen. Die Verbindung der Querstege zu den Pfeilern zeigte sich als sehr widerstandsfähig, weswegen weitere Möglichkeiten in Betracht gezogen wurden.
Um den Abriss zu beschleunigen kam daraufhin die Seilwinde des GKW zum Einsatz, deren Stahlseil gerade an die ersten Stege heranreichte. Hiermit war zumindest der Rückbau der Querstege vereinfacht, wobei im weiteren Verlauf auch die Kettensäge für das Durchtrennen der Balken zum Einsatz kam. Da das Stahlseil nicht bis zu den hinteren Querstegen reichte, musste es dort über Ketten verlängert werden. Aufgrund einer Verzögerung wegen Abstimmungsproblemen zu Beginn des Tages und einem widerstandsfähigen Steg konnte das Tagesziel nicht ganz erreicht werden. Trotzdem kann man mit der Übung zufrieden sein, da einiges geschafft wurde und auch der Spaß bei den Helfern nicht zu kurz kam.
Der Umstand des Wassers verkompliziert die Arbeiten allgemein erheblich, da der Untergrund oft nur mäßig stabil ist und ein Arbeiten aus dem Boot erheblich länger dauert. Zudem muss besondere Vorsicht auf die Werkzeuge gelegt werden, da verlorenes Material in dem trüben und tiefen Wasser nicht wiedergefunden werden kann. Trotzdem bot sich den Helfern bei schönem Wetter eine interessante Übung in der sich alle austoben konnten und die Teamarbeit im Vordergrund stand.
Die Übung zeigte, dass nur durch die Zusammenarbeit der Helfer die Aufgabe bewältigt werden konnte. Bei den Arbeiten auf dem Steg wurden immer helfende Hände benötigt. Um das Seil an den Steg zu ziehen Auf den Booten benötigt man einen Helfer zum Rudern und Arretieren, während der andere Arbeiten ausführen kann. Bei dem Bergen der großen Querstege und Balken aus dem Wasser haben dann alle mit angepackt und somit durch Improvisation immer das Ziel erreicht. Gerade mit solchen Übungen wird das Teamgefühl gestärkt und die Zusammenarbeit für den Ernstfall trainiert.










