Stadtarchiv in Köln
Bergung von Dokumenten mit historischer Bedeutung
Seit dem 3. März bestimmen die Geschehnisse um den Einsturz des Kölner Stadtarchivs die Medien. Zuerst möchten wir unsere Trauer den Opfern des schrecklichen Unglücks ausdrücken. Die Arbeiten begannen mit dem Fokus auf die Bergung der Verschütteten. Aufgrund der nicht gegebenen Eigensicherung der Hilfskräfte mussten erst die Grundlagen für den fortwährend laufenden Einsatz geschaffen werden. Nach dem die Verschütteten nicht mehr lebend geborgen werden konnten, so liegt doch ein unschätzbares Kulturgut unter den Trümmern. Geschichtliche Dokumente aus vielen Jahrhunderten liegen zwar unter Trümmern, trotzdem werden sie nicht verloren gegeben. Aufgabe ist die Trennung von Gebäudeteilen und wertvollen Dokumenten, wobei auch ein Schutz vor den direkt einwirkenden Umwelteinflüssen wichtig ist.
Mittlerweile befindet sich der Großteil der Schadensstelle unter einer Hallenkonstruktion, mit der Regenwasser und somit eine weitere Zerstörung der Dokumente, begrenzt werden kann.
Wie im THW üblich werden erst spezialisierte Fachgruppen und umliegende Ortsverbände einbezogen. Mit fortlaufender Einsatzdauer findet eine weitere Rotation der Helfer auch unter Einbeziehung weiterer Ortsverbände statt.
Der Ortsverband Alsdorf ist seit Freitag dem 13.03.2009 im Einsatz, wobei an diesem Tag 12 Helfer von 4.30 Uhr bis 14.30 Uhr mit der Bergung von Dokumenten beschäftigt waren.
In der aktuellen Woche vom 14.03. bis 20.03 sind vier Helfer tagsüber im ständigen Einsatz an der Schadensstelle. Die Arbeit dort ist weiterhin sehr fordernd und der Dank geht an die Aufopferung aller Helfer, die sich für den Erhalt dieses Kulturguts einsetzen.








